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Stand: 25. April 2018

Augsburger Allgemeine: Manche Menschen werden sehr schnell abhängig

Das Bedürfnis, sich zu berauschen, ist natürlich: Es dient dem Selbsterhaltungstrieb. Der Körper belohnt sich mit einem angenehmen Gefühl, wenn wir gut essen, Freunde treffen oder Sex haben.

Kann es dann überhaupt schädlich sein? „Ja“, sagt Prof. Dr. Dr. Martin Keck im Interview mit der Augsburger Allgemeinen. „Das Stirnhirn ist dafür verantwortlich, unser Verhalten zu steuern, den freien Willen zu erhalten. Es wird aber nach jeder Rauscherfahrung umprogrammiert“. Das Gehirn verknüpft den Alkohol mit dem positiven, berauschenden Gefühl. Es speichert ab, dass Trinken Sorgen weniger schlimm macht. Und mit jedem Rausch kann ein wenig Selbstkontrolle verloren gehen.

„Bei manchen Menschen wird das Gehirn gleich sehr stark umgebaut. Sie werden unglaublich schnell abhängig“, erläutert der Psychiater. Weil das Stirnhirn sich in der Jugend langsamer als das Mittelhirn entwickelt, werde ein Rausch in der Pubertät in der Regel intensiver wahrgenommen, präge den Menschen aber auch stärker. „Besonders einschneidende Erlebnisse, die in der Jugend mit Alkohol bekämpft wurden, können Auslösemomente für eine spätere Sucht sein“, so der Experte.

Augsburger Allgemeine, 20. November 2016um Artikel geht es hier.


Die Zeit: Wenn die Seele Hilfe braucht

Was macht eine gute Psychotherapie aus? Wem hilft welches Verfahren? Was genau geschieht dabei im Gehirn? Die Zeit sprach ausführlich mit Prof. Dr. Dr. Martin Keck.

Die Zeit, 17. November 2016um Artikel geht es hier.


Bayerischer Rundfunk: Münchner Wissenschaftstage 2015 – Stressfaktor Großstadt?

Vom 14. bis 17. November 2015 fanden im letzten Jahr die Münchner Wissenschaftstage statt, die eine viertägige Großveranstaltung sind und das Ziel verfolgen, umfassend über aktuelle, gesellschaftlich relevante Themen zu informieren, zum Nachdenken und Nachfragen anzuregen und die Urteilsfähigkeit der Bevölkerung zu schärfen. Die Vorträge werden inhaltlich von den Münchner Universitäten, außeruniversitären Forschungs-einrichtungen und forschungsintensiven Unternehmen getragen. Das Motto der 15. Münchner Wissenschaftstage war „Städte der Zukunft“.

Zum Thema „Stressfaktor Großstadt?“ referierte Prof. Dr. Dr. Martin Keck, Direktor und Chefarzt der Klinik des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie, dessen Tätigkeitsschwerpunkt sich in der klinischen Grundlagenforschung u. a. auch um Stress dreht. Stress ist eine der größten Gesundheits-gefahren des 21. Jahrhunderts, warnt die WHO. Sind Städter besonders von stressbedingten Krankheiten wie Burn-Out betroffen?

Bildquelle: BR

Porsche Consulting – Das Magazin: Lean Management – Zufriedene Patienten sind die bessere Rendite

Ärzte am Münchner Max-Planck-Institut erhalten Unterstützung durch die Berater von Porsche Consulting – und gewinnen so mehr Zeit für die Behandlung.

Porsche Consulting – Das Magazin, Ausgabe 17/2016, zum Artikel geht es hier.


Süddeutsche Zeitung: „Eine Psychotherapie ist immer Kleinarbeit“

Depressive Erkrankungen beeinträchtigen das Denken, das Fühlen, den Körper, die sozialen Beziehungen – ja das ganze Leben. Sie sind aber kein Schicksal, das man hinnehmen muss. Mit der richtigen Therapie sind Depressionen heute gut behandelbar. Ein Arzt und ein Psychologe erklären, welchen Stellenwert die Psychotherapie dabei hat. Dr. Samy Egli ist leitender Psychologe am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. Prof. Dr. Dr. Martin Keck ist Chefarzt und Direktor der Klinik.

Süddeutsche Zeitung, um Artikel geht es hier.


welt.de: Wie man trotz Depressionen zu „Big Brother“ kommt

„Diagnose Depression: Bin ich nur unglücklich oder schon krank?“, fragte Sandra Maischberger (M.) ihre Gäste (v.l.n.r.): Prof. Dr. Dr. Martin Keck, Arzt und Psychiater, Angelika Kallwass, Psychotherapeutin, Dagmar Koller, Sängerin und Schauspielerin, Daniel Göring, Manager überlebte Suizidversuch, Nova Meierhenrich, Moderatorin und Schauspielerin sowie Hubert Kah, Musiker.

welt.de, 17. September 2014, zum Artikel geht es hier.

Bildquelle: welt.de

Schweizer Gesundheit: Wenn die Erwartungen zu hoch sind

Der Burnout hat sich heute zu einem Modebegriff entwickelt. Prominente ziehen sich zurück, um sich von ihrer Überbelastung zu erholen, Freunde, Kollegen, man selbst erkennt, mit den Anforderungen des Alltags nicht mehr zurecht zu kommen. Subsummiert wird das meist unter «Burnout». Doch was ist das überhaupt und wo liegt der Unterschied zur Depression? Prof. Dr. Dr. Martin Keck beschäftigt sich seit Jahren mit Fragen rund um diesen Erschöpfungszustand. „Bei den Zusammenhängen zwischen Burnout und Depression befinden wir uns in einem Kontinuum. Dabei stellt der Burnout den Anfang dar, die schwere Depression das Ende. Es ist eine fliessende Entwicklung, man kann keine klare Trennlinie ziehen. Umso wichtiger ist es, früh mit der Behandlung zu beginnen“, sagt er.

um vollständigen Artikel geht es hier.


Wirtschaftswoche: Depressionen im Büro, die Scham-Spirale

Burn-Out klingt für manchen wie eine Auszeichnung. „Ich nenne das berufsbedingte Erschöpfungsdepression“, sagte Prof. Dr. Dr. Martin Keck dem Magazin „Wirtschaftswoche“. Wenn die tief gestürzten Hochleister bei ihm Platz nehmen, drückt er ihnen eine Broschüre in die Hand. Darin steht ein wichtiger Satz: „Richtig behandelt, ist die Depression heutzutage heilbar“.

Wirtschaftswoche, 2009, zum vollständigen Artikel geht es hier.