Aktuelles


Stand: 18. April 2018

Focus Online: Depression – Gefangen im Abwärtsstrudel

Über fünf Millionen Depressive pro Jahr. Jährlich erkranken rund 5,3 Millionen Menschen in Deutschland an einer behandlungsbedürftigen Depression, schätzt die Deutsche Depressionshilfe. Treffen kann es jeden, bestätigt Prof. Dr. Dr. Martin Keck: „Depression hat viele Gesichter“.

Focus Online, 17. April 2018, zum Artikel geht es hier.


Deutschlandfunk Kultur: Trauma und Therapie – Wie wirksam sind Psychotherapien?

Etwa 30 Prozent der Menschen leiden unter psychischen Problemen. Nicht jeder benötigt eine Behandlung, aber für schwer Erkrankte gibt es wirksame Therapien. Am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München wird derzeit sehr intensiv zur Wirksamkeit von Psychotherapie geforscht. Prof. Dr. Dr. Martin Keck leitet dort eine groß angelegte Studie, für die über acht Jahre rund 1000 Patienten mit Depressionen begleitet werden sollen. Das Forscherteam um den renommierten Mediziner möchte herausfinden, welche Therapieform welchem Patienten hilft und was sich dabei an biologischen Vorgängen im Organismus verändert.
Deutschlandfunk Kultur, 12. April 2018, zum Artikel und Podcast geht es hier.

SWR: Notfall Psyche – Wie wirkt Psychotherapie?

Welchem Patienten hilft was am besten und am schnellsten? Das wollen Forscher vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München (MPI) in der derzeit größten Psychotherapiestudie weltweit herausfinden. Am MPI sind Prof. Dr. Dr. Martin Keck (Studienleiter) und Dr. Johannes Kopf-Beck seit August 2017 auf Spurensuche, wie Psychotherapie biologisch auf unseren gesamten Körper wirkt. Der Chefarzt und Direktor der Klinik am MPI und der Psychologe wollen Veränderungen, d. h. die Wirkung von Psychotherapieverfahren im Labor nachweisen.
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Bayerischer Rundfunk: Meditation, Trance, Hypnose, Schlaf – Zwischen Wachen und Schlafen

Wir wissen, was es bedeutet, wach zu sein oder zu schlafen. Diese beiden Bewusstseinszustände durchleben wir jeden Tag aufs Neue. Was viele nicht so genau kennen: Meditation, Trance und Hypnose. Das sind Zustände dazwischen, die eigenen Gesetzen folgen, was sich auch im Gehirn zeigt. 
Bayerischer Rundfunk, 27. März 2018, zum Vorbericht zur Sendung am 19.04.2018 mit Interviewausschnitten von Prof. Dr. Dr. Martin Keck geht es hier.

Deutschlandfunk Nova: Pünktlichkeit – Warum wir so viel Wert darauf legen

Fünf Minuten ist ja noch okay, aber mehr bitte nicht. Wir Deutschen haben den Ruf, extrem pünktlich zu sein. Nur die Schweizer sind vielleicht noch etwas krasser. Warum eigentlich ist uns Pünktlichkeit so extrem wichtig? Ein Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Martin Keck.
Deutschlandfunk Nova, 22. März 2018, zum Artikel und Podcast geht es hier.

Bayerischer Rundfunk: Frühlingsgefühle Marke Eigenbau

Viele sehnen sich schon nach Schneeglöckchen, Biergarten und dieser wunderbar guten Laune – den Frühlingsgefühlen. Doch die nächsten Tage sehen eher grau und mau aus. Was also tun?!
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Medscape: Achtsamkeitstraining gegen Prüfungs-Stress im Studium – Bewährt sich bei Studierenden in Cambridge

Achtsamkeitstraining – im Grunde genommen eine einfache Form der Meditation – ist eine sehr effektive Methode gegen Stress. Es muss allerdings zum Anwender passen. Manche Menschen sprechen eher auf Biofeedback an oder auf die progressive Muskelentspannung nach Jacobson, andere auf Sport“, erklärt Prof. Dr. Dr. Martin Keck.

Medscape, 24. Januar 2018, zum Artikel geht es hier.


Hallo München: Gute Vorsätze fürs neue Jahr – So vermeiden Sie Stress


Bayerischer Rundfunk: Macht die Stadt krank?

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Radio B2: Können wir uns gesund denken? Was positive Gedanken bewirken

Der Geist steht nie still. Das ist mittlerweile wissenschaftlich belegt. Unentwegt produziert das Gehirn Gedanken, die einen großen Einfluss auf uns haben. Allein durch die Kraft der Vorstellung kann der Stresshormonspiegel steigen oder sinken. Mediziner, Psychologen und Neurowissenschaftler untersuchen dieses Phänomen. Durch positive Gedanken können Schmerzen abflauen und Krankheiten gelindert werden. Muskeln reagieren sensibel auf das, was sich im Kopf abspielt. Spitzensportler lernen Techniken, wie sie ihren Körper entspannen und den Herzschlag drosseln können. Auch die Psyche wird entscheidend von unserem Geist geprägt. Wer die eigene Aufmerksamkeit bewusst lenkt, kann Stress und Depressionen vermeiden. Neuropsychologische Studien zeigen, dass das Gehirn durch einen positiveren Blickwinkel zur Ruhe kommt und das eine Auswirkung auf unser seelisches Befinden hat.
Radio B2, 23. November 2017, den Beitrag von Prof. Dr. Dr. Martin Keck zum Thema (ab Minute 19:45) finden Sie hier.

NBC: Die Schatten der Vergangenheit

Im Jahr 2015 fand ein Wissenschaftler einen Pappkarton mit Gehirn-Präparaten in einem Berliner Forschungsinstitut der Max-Planck-Gesellschaft. Die Präparate gehören vermutlich Opfern des Euthanasie-Programms der Nationalsozialisten. Weitere Nachforschungen ergaben, dass auch im Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München derartige Hirnschnitte liegen. Eigentlich war man davon ausgegangen, dass alle derartigen Hinterlassenschaften der Nazi-Euthanasie würdevoll beerdigt worden waren.

NBC, 28. September 2017, zum Bericht, in dem sich auch Prof. Dr. Dr. Martin Keck zum aktuellen Stand der Nachforschungen äußert, geht es hier.

Weitere Artikel zum Thema:

Zum Artikel „Gehirne in der Gerümpelkammer“, Spiegel Ausgabe 10/2017, 04. März 2017, geht es hier.

Zum Artikel „Mord in der Psychiatrie“, NZZ,

Zum Artikel „Germany to probe Nazi-era medical science“, Science, 05. Januar 2017, geht es


SWR2: Spurensuche im Gehirn

Wie wirkt die Behandlung mit Psychotherapie ganz konkret im Gehirn? Diese Blackbox wollen Forscher nun lüften. Der Radiosender SWR2 sprach mit Prof. Dr. Dr. Martin Keck über die neue Studie des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie.

SWR2, 12. September 2017, zum Beitrag geht es hier.


Bayern 2: Psychotherapie ist ein Lernvorgang

Neben Antidepressiva ist die Psychotherapie eine der Säulen bei der Behandlung von Depressionen. Wie wirkt diese Therapieform? Psychotherapie ist im Grunde ein Lernvorgang. Lernen bedeutet, dass das Gehirn unter anderem neue Nervenzellverbindungen – so genannte Synapsen – ausbildet. Das ist die neuronale Plastizität, auf der Lernen beruht, erläuterte Prof. Dr. Dr. Martin Keck im Interview mit dem Radiosender Bayern 2, Sendung Notizbuch.

„Genau das macht Psychotherapie: Wir programmieren damit über das Lernen neuronale Netzwerke um, überschreiben gemachte Erfahrungen und ermöglichen so, dass im Fall der Depression Emotionen wieder besser reguliert werden können, damit der depressive Patient nicht in dieser negativen Emotion, der Gefühlsleere, steckenbleibt“.

Bayern 2, 07. September 2017, zum Beitrag (O-Ton Prof. Dr. Dr. Martin Keck ab Minute 14:50) geht es hier.


Die Zeit: Können Perfektionisten weniger genießen?

In jedem von uns steckt ein kleiner Perfektionist. Das kann sich beispielsweise in großer Pünktlichkeit oder dem gewissenhaften Erledigen von Aufgaben äußern. „Perfektionismus hat in Deutschland einen hohen kulturellen Stellenwert. Wir leben in einer sehr leistungsorientierten Gesellschaft“, sagte Prof. Dr. Dr. Martin Keck der Wochenzeitung „Die Zeit“. Während die Franzosen ihr savoir-vivre haben und die Italiener ihr dolce vita, haben die Deutschen oftmals vor allem eins: keine Zeit.

„Loslassen ist das genaue Gegenteil von übermäßiger Gewissenhaftigkeit – Perfektionisten tun sich damit schwer, weil es bedeutet, Kontrolle abzugeben“, sagt Prof. Dr. Dr. Martin Keck. Dabei kann man Genuss sogar lernen. Keck bietet dafür spezielle Trainings an: Die beginnen in vielen Fällen zunächst einmal mit dem simplen Trinken von einem Glas Wasser. Oder dem bewussten Riechen an einer Blume.

Die Zeit, 02. September 2017, zum Artikel geht es hier.


Süddeutsche Zeitung: Die Vermessung der Depression

Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München will in einer umfangreichen Studie herausfinden, wie Psychotherapien gegen Depressionen wirken und was sich dabei in den Körpern der Patienten verändert.

Es gebe wissenschaftlichen Nachholbedarf, sagte Chefarzt und Klinikdirektor Prof. Dr. Dr. Martin Keck, der die Studie leitet, im Interview mit der Süddeutschen Zeitung vom 24. August 2017. Bei den Therapien habe es zuletzt deutliche Verbesserungen gegeben. „Wir wissen nur leider immer noch nicht im Voraus, welchem Patienten welche Psychotherapie am besten und schnellsten helfen wird“.

Süddeutsche Zeitung, 24. August 2017, den Artikel als PDF.

Einen weiteren Beitrag zum Thema (Bayerisches Fernsehen, „Missverständnisse über Psychotherapie“, 08. November 2016) finden Sie hier.

Einen weiteren Beitrag zum Thema (Die Zeit, „Wenn die Seele Hilfe braucht“, 17. November 2016) finden Sie hier.


Süddeutsche Zeitung: Zurück ans Licht

„Jeder hat seine individuelle Störung, wir wollen die Muster erkennen“, erklärt Prof. Dr. Dr. Martin Keck im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung, die in Ihrem Artikel „Zurück ans Licht“ nicht nur einzelne Methoden der Psychotherapie vorstellt, sondern auch über das Münchner Max-Planck-Institut für Psychiatrie berichtet, das in einer groß angelegten Studie mit insgesamt 1000 Patienten untersuchen möchte, welche Formen von Psychotherapie besonders wirksam sind und welcher Patient von welcher Form der Psychotherapie besonders profitiert.

Süddeutsche Zeitung, 29. Juli 2017, zum Artikel geht es hier.


münchen.tv: Viel zu wenige depressive Menschen werden richtig behandelt

Rund vier Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer schweren, behandlungsbedürftigen Depression. Leider werden immer noch viel zu wenige so behandelt, wie es notwendig wäre.

„Wir wissen aus Untersuchungen, dass nur ungefähr 10 bis 20 Prozent aller an einer behandlungspflichtigen, schweren Depression erkrankten Patienten eine empfohlene, wissenschaftlich fundierte Behandlung bekommen. Das ist skandalös in einem der reichsten Länder der Welt“, sagte Prof. Dr. Dr. Martin Keck im Gespräch mit dem Fernsehsender münchen.tv.

Zum Teil werde die Erkrankung nicht erkannt, weil sich Betroffene möglicherweise schämen und keine Hilfe suchen. „Dagegen müssen wir arbeiten“, sagte der Experte. Außerdem würden die Hausärzte nicht jede Depression erkennen, „weil sie zu wenig Zeit pro Patient haben“.

münchen.tv, 20. Juni 2017, zum Beitrag geht es im unten stehenden Video.


Bildquelle: München.tv


Hessicher Rundfunk: Volkskrankheit Depression – Wege aus der Dunkelheit

Weltweit leiden etwa 350 Millionen Menschen unter einer Depression, so schätzt die Weltgesundheitsorganisation. Und sie geht davon aus, dass bis zum Jahr 2020 Depression die zweithäufigste Volkskrankheit sein wird. Ein Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Martin Keck.

Hessischer Rundfunk, 08. April 2017, zum Artikel und Podcast geht es hier.


Schlafstörungen: Endlich wieder ruhige und erholsame Nächte

Wird der Schlaf nicht mehr als erholsam erlebt, liegt wahrscheinlich eine Erkrankung vor“, sagt Prof. Dr. Dr. Martin Keck. Dann sollte der Betroffene einen Arzt aufsuchen. Gründe für Schlafstörungen sind vielfältig: Übermäßiger Alkoholkonsum, Übergewicht oder Stress sind mögliche Ursachen.

Sozialverband VDK Deutschland, 01. März 2017, zum Artikel geht es hier.


Bayerischer Rundfunk: Die besten Mittel gegen den Winterfrust

Zu wenig Licht in der „dunklen Jahreszeit“ macht nicht wenigen seelisch und körperlich zu schaffen. Die Winterdepression ist nicht nur ein ungutes Gefühl, sondern eine ernstzunehmende Verstimmung.

„Es gibt Patienten, die unter einer Depression leiden und die dann eine Verstärkung der Symptomatik erleben, wenn das Tageslicht fehlt. Für Menschen aber, die nur saisonal von einem leichten Winterblues betroffen sind, reicht oft der Griff nach einfachen ‚Aufhellern'“, sagte Prof. Dr. Dr. Martin Keck dem Bayerischen Rundfunk.

Für Betroffene weiß Prof. Dr. Dr. Martin Keck einen einfachen Rat: „Setzen sie sich morgens in der Früh eine halbe Stunde vor eine sehr helle Lichtquelle, bei 10.000 Lux ungefähr. Dabei kann man gleichzeitig lesen oder etwas anderes tun“.

Bayerischer Rundfunk, 25. Januar 2017, zum Artikel geht es hier.

Weiterer Artikel zum Thema:

NZZ am Sonntag, 14. Februar 2016 / Nr. 7 / Seite 63 / Teil 1: hier.


Science: Germany to probe Nazi-era medical science

„This is not only about ‘forgotten’ specimens, but the apparent whitewashing of the [MPG´s] darkest history and the failure to adequately respond to and to commemorate the tragic past“, sagt Prof. Dr. Dr. Martin Keck im Interview mit der Fachzeitschrift der American Association for the Advancement of Science.

Science, 05. Januar 2017, zum Artikel geht es hier.